Mändu gibt alles
Geschrieben von: Stefanie   
Mittwoch, 24. Juni 2009 um 16:58

Bis am Donnerstag, 15 Uhr Lokalzeit muss Mändu noch einige Times Stationen und 712 Kilometer zurücklegen.

Mändu fährt nur noch mit dem Nackenkragen und die Haltung auf dem Fahrrad ist nun Aufrecht, damit er Nacken und Schultern entlasten kann. Eine Schnur zwischen Helm und Kragen sorgt dafür, dass sein Kopf möglichst aufrecht ist.

Da Mändus Gesicht meistens in der linken Schräglage ist, traten bereits erste Balancestörungen und in der Nacht sogar Halluzinationen auf. Er hat jeweils das Gefühl, auf der linken Strassenseite gehe es einen Steilhang hoch und auf der rechten Strassenseite ins Loch herunter.

Unglaublich ist aber, dass Mändu seine lustige Art noch nicht verloren oder vergessen hat. Im Team haben wir so viel zu lachen und der Humor wandelt sich in positives Denken um.

Wieder sahen wir auf der www.raceacrossamerica.org Liste, dass viele junge Fahrer aufgeben mussten. Aber Mändu kämpft tapfer weiter! Wir sind sehr stolz auf ihn!

Ebenfalls hat die RAAM Presse bereits grosses Interesse an Ihm gefunden. Mändu wird von vielen RAAM Medienleuten fotografiert und interviewt und die Offiziellen halten an und fragen nach seinem Zustand.

Wir melde uns wieder, denn heute wird Mändu die ganze Nacht durchtrampeln müssen, damit er seinen Traum hoffentlich erfüllen kann.

Zur Zeit herrscht in Kansas eine extreme Hitze, die Einheimischen sprechen sogar von einer Rekordhitze.... Es ist drückend heiss und feucht, wir bewundern Mändu, wie er das in dieser Hitze aushält!!


 

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