| RACE!!! BERICHTE |
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An all meine Fans, Sponsoren, Gönner und an alle, die an mich geglaubt haben Dank eurer Anteilnahme an meinen RAAM Vorbereitungen, konnte ich aus meinen Möglichkeiten das Optimum herausholen. Viel Verständnis erfuhr ich auch durch meine treue Kundschaft. Top fit flog ich nach Amerika und bereitete mich seriös auf den Rennstart vor. Erstens kommt es anders als man zweitens denkt. Guter Start, guter Rennverlauf bis zu den Rockys. Während dem 2. Teamwechsel fuhr ich wie geplant alleine weiter, meine Konzentration lies einige Sekunden nach und schon lag ich im Strassengraben, voller Kopfaufprall (Salto). Was hat dieser Sturz hinterlassen? Momentan nichts Spürbares, dank dem Cola von Zeindlers Team fuhr ich wieder weiter. Bei der nächsten Time-Station fasste ich die für mich ungewohnte Kälteveste, welche Dani Wyss zum Sieg verhalf. Da ich mich zu lange in den Rocky Mountains aufhielte, trug ich genau diese Symptome davon, vor welchen wir uns fürchteten. Luftknappheit, Wasser in der Lunge, Entzündung von Lunge und Leber, ergab eine Leistung weniger als 70% am Berg. Nach dem letzten Pass in den Rocky Mountains bekam ich eine kurze Schlafpause, wieder auf dem Velo, entschloss ich mich, meine Gesundheit nicht weiter aufs Spiel zu setzen und teilte meinem Team meine Entscheidung mit. Nun gilt es meinem Körper die nötige Ruhe zu verschaffen, damit ich mich möglichst bald und gut erholen kann. Wir werden wie geplant am Samstag, 2. Juli 2011 vormittags in Zürich-Kloten landen. Meine Erkenntnis: RAAM ist und bleibt RAAM. Ich auf jeden Fall kann es mit einem guten Gewissen abschliessen. Ich habe meine zweite Chance genutzt aber nicht erfüllt. (Wettbewerb wird gleichfalls statt finden, unter den Teilnehmern ausgelost). Ein lieber sportlicher Gruss an alle Mändu 20.06.2011 Liebe Fans von Mändu Heute morgen um 10.00 Uhr hat Mändu entschieden das RAAM nicht zu Ende zu fahren. Der Sturz vom 2. Renntag hatte mehr physische Reaktionen hervorgerufen als wir ursprünglich angenommen hatten. Mändu geht es den Umständen entsprechend gut, aber das RAAM kann ein Solo-Racer nur finishen, wenn alles zu 100% stimmt. Das Team steht voll und ganz hinter dem Entscheid von Mändu. Wir werden nun gemeinsam den Weg nach Annapolis in Angriff nehmen und besprechen wie wir die Tage bis zu unserem Rückflug gestalten. Herzliche Grüsse aus Amerika Willst Du genauer wissen wo sich Mändu gerade befinet? Dann klicke hier und wähle im Menüpunkt rechts ->SOLO MEN -> Hermann Bachmann an. Go Mändu Go!!! 19.6.2011 Mändu hat eine anstrengende Nacht hinter sich. Der 3800 Meter hohe Pass Wolf Creek ist für alle Fahrer eine riesige Herausforderung. Die Höhe und Kälte setzt den Fahrern stark zu insbesondere da sie ja bereits über 1'600 Km in den Beinen haben. Den zweiten Teil der Abfahrt, Mändu's Spezialität, haben wir dann erst nach der 3-stündigen Schlafpause in Angriff genommen. 18.06.2011 Verfolger des Trakinglinks von Mändu haben sicher festgestellt, dass sich unserer Vortbewegungszeit in den letzen Stunden deutlich verringert hat. Mändu kämpft seit einigen Stunden mit einer Disfunktion in der Rückenmuskulatur, dadurch mussten wir vermehrt Pausen für physiotherapeutische Betreuung einlegen. Heute habe wir uns entschieden, Mändu für einen Check ins Spital von Pagosa Springs zu bringen, damit wir sicherstellen können, dass der leichte Sturz am zweiten Renntag nichts mit der Schieflage auf dem Fahrrad zu tun hat. Sicherheit hat am RAAM erste Priorität, deshalb gehen wir diese Zeiteinbusse ein. Der Doktor hat Mändu das Go für die Weiterfahrt gegeben. Das ganze Team ist optimistisch und hofft, dass es sich hier um ein Phasentief handelt, von denen im RAAM bekannterweise mehrere zu erwarten sind. Herzlichen Dank für die vielen und tollen Gästebuch-Einträge und Mails!! 2. Nacht (16./17.06.2011) In der Nacht fahren wir mit dem Pace Car direkt hinter Mändu und können laufend mit ihm schwatzen. Diese Konversationen laufen sehr unterschiedlich ab, wie zum Beispiel: Pace Car an Mändu: „Mändu, wir fahren jetzt dann neben dich und übergeben dir den nächsten Fettgel – dein Frühstück“. Antwort von Mändu: „Hm, ja nu so de“ oder „denn halt“. Frage von Pace Car an Mändu: „Wie geht es dir?“. Mändu: „Ja, so mehr oder weniger...“. Pace Car: „Was heisst eher weniger“? und so weiter und so fort. Manchmal müssen wir ihm die Antworten so richtig rausquetschen und manchmal ist er richtig gesprächig und macht Witze und düst davon als ob er erst gerade aufs Velo gestiegen wäre. Das ist RAAM, es geht auf und ab!! Die Tagescrew schläft in der Nacht zusammen mit der Wohnmobilcrew am Stück ca. 3-4 Stunden. Die Nachtcrew schläft tagsüber vor allem während der Fahrt und während den Standzeiten so gut dies möglich ist. 16.06.2011 Bis Durango (ca. bis zum 4. Tag) dürfen die Crews ihre Fahrer nur mit Leap Frogging betreuen, das heisst, dass wir Mändu mit dem Pace Car nicht direkt im Fahrtempo begleiten dürfen und seine Verpflegung nicht aus dem Auto geben können, sondern ihm das jeweils vom Strassenrand aus hinhalten. Folglich ist er den ganzen Tag alleine unterwegs, was in der heissen Wüste von Arizona enorm anspruchsvoll ist. Am Mittag liessen wir ihn eine kurze 15’-Pause einlegen, damit wir ihm kühlende Kleider mit Liquid Icer anziehen konnten. 1. Nacht (15./16.06.2011) Der erste Tag konnten die Fahrer in einem Höllentemp zurücklegen. In der Abfahrt erreichte Mändu 90 km/h. Das ist enorm und kann mit dem Pace Car in einer Abfahrtsstrasse gar nicht mitgehalten werden. In der Ebene fuhr er dank Rückenwind bis zu 50 km/h. Kurz vor Eindunkeln übernimmt die Nachtcrew die erste Nachtschicht. Die Ernährungsumstellung läuft bis jetzt ganz gut, auch die Flüssigkeitsaufnahme mit ca. 1 Liter pro Stunde kann er gut einhalten. Das ist extrem wichtig, da es heute tagsüber in der Wüste an der Sonne über 50 Grad werden wird. Mit 10x Abspielen des gleichen Liedes „Wahnsinn“ und einer tollen Backgroud-Songgroup aus dem Pace Car über unsere drei Mikrophone konnten wir ihn vor der ersten Schlafpause nochmals zu einer Stunde Weiterfahrt motivieren, so dass er seine erste Schlafstunde nach 14 Fahrstunden einlegte. Der anspruchsvolle Uebergang vom Aufwachen zum Anfahren gelang sehr gut. 15.6.2011 Mändu ist heute um 12.57h (Lokalzeit) am Pier in Ocean Side gestartet.
Das Pacecarteam ist verpflegt und wir sind nun im Motorhome die Übergabe die zwischen 18.00-19.00h (Lokalzeit) stattfinden wird am Organisieren. Das bedeutet Wasser für nachrüsten, Sanwiches streichen und die Strecke nachfahren bzw. vorfahren. Und zu guter letzt etwas rasten, damit wir im Hintergrund gerüstet sind für die Nacht. Schaut euch hier die Berichte und Videos der RAAM-Organisation an! Der Report über das Team Bachmann ist bei 5'50''. Add this page to your favorite Social Bookmarking websites |








